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Das Auto lasse ich auf dem Parkplatz (GPS: 64° 01,368 N; 21° 52,036 W) am Ende der Kaldárselsvegur (einfach die Öldugata in Hafnarfjörður immer gerade aus stadtauswärts) für den heutigen Ausflug stehen.

Der steinige Weg führt mich flach und bequem für den ersten Kilometer direkt am Zaun des Wasserschutzgebietes entlang, bis auf eine kleine Anhöhe zwischen dem Helgafell auf der linken Seite und dem kleineren Berg Valahnúkar (links). Direkt auf der Anhöhe (GPS: 64° 01,024 N; 21°50,230 W) zweigt der zunächst markierte Weg zum Gipfel des Helgafells ab.
Schnell verliert sich der Weg allerdings im Gelände, jedoch findet sich immer ein Pfad oder Tritt der mich Meter um Meter höher und dem Gipfel näher bringt. Die beiden kleineren Plateaus (GPS: 64° 00,809 N; 21° 50,581W und GPS: 64° 00,696 N; 21° 50,695W) auf dem Weg nach oben lassen den tollen Ausblick und die hervorragende Sicht heute (trotz wolkenverhangenen Himmels) bereits erahnen.

Atemberaubende Blicke belohnen auf dem Gipfel (GPS: 64° 00,622N; 21° 51,073W) für die Mühen der zurückgelegten Höhenmeter und ein Eintrag ins Gipfelbuch ist Pflicht ...
Nachdem ich mich endlich von der tollen Sicht losreisen konnte, führt der Pfad, den ich bereits für den Hinweg gewählt hatte zurück bis zum Fuß des Berges.

Von dort orientiere ich mich auf einem spärlich gepflockten Weg nach Norden Richtung Búrufellsgja. Kurz, nachdem ein Reitweg den Weg dorthin kreuzt (GPS: 64° 01,366N; 21° 50,530W) beginnt bereits das bemooste Lavafeld, in inmitten dessen die Búrufellsgja liegt.
Die Búrufellsgja (GPS: 64° 01,724N; 21° 50,148W) entstand, als noch flüssige Lava mitten durch ein bereits erstarrtes (älteres) Lavafeld hindurchfloss. So entstand ein tiefes "Flussbett" mit sehr schönen, faszinierenden und bizarren Lavaformationen.
Der moosartige Bewuchs am Rande des einzigartigen Lavagebildes ist weich, dank der zwischenzeitlich wärmenden Sonne gemütlich warm und lädt zu einer ausgiebigen Pause in schöner Landschaft ein.
Nach meiner Pause schlender ich noch ein bisschen um verschiedene Lavaformationen herum und genieße die Sonnenstrahlen, die zeitweise durch die Wolkendecke hindurchfinden und die Weite des Lavafeldes durchfluten.
An der Búrufellsgja enden die Markierungen des Wanderweges und man orientiert sich am besten im wegelosen Gelände der Lava stets ostwärts, in Richtung des Reitweges, der bereits am Ende des Lavafeldes erahnt werden kann.

Auf dem Reitweg folge ich diesem nach links und treffe wenige Kilometer später auf die Straße, die ich zuvor zum Parkplatz gefahren bin (GPS: 64° 01,688N; 21° 52,604W). Von dort sind es nur ein paar Minuten entlag des Fahrweges zurück zum Parkplatz.





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