Eine der wohl berühmtesten Touristenattraktion - neben der geothermaler Quelle "Strokkur" - ist das Lavafeld von Þingvellir. Dort hielten die Isländer seit 930 ihre beim sogenannten AlÞing Volksversammlungen ab. Dieses Gremium, das gleichzeitig als Gericht fungierte, gilt als erstes demokratisches Parlament der Welt.
Zunächst kam Island im Jahre 1262 unter norwegische Herrschaft. Später jedoch wurde Island mit Norwegen unter dänischer Krone regiert.
Alle Bemühungen und Widerstandsbewegungen blieben bis 1944 jedoch erfolglos. Der heutige Nationalheld und Freiheitskämpfer Jón Sigurðsson (* 17. Juni 1811) hatte bereits um 1850 die Aufhebung des Handelsmonopols erreichen können.
Die vollständige Unabhängigkeit war jedoch erst in den Wirren des 2. Weltkrieges möglich und so wurde am 17. Juni 1944 die demokratische Republik Island ausgerufen.
Seit der Unabhängigkeit wird der 17. Juni (der zugleich als Jón Sigurðssons Geburtstag gefeiert wird) als historisches Datum und gleichzeitig Nationalfeiertag gefeiert. In jeder Ortschaft finden Paraden, Ansprachen, Musik und Tanz statt.
Der offizielle und bedeutenste Teil des Feiertages in Reykjavik ist dabei die Kranzniederlegung am Denkmal von Jón Sigurðsson (Bild) durch den isländischen Präsidenten Ólafur Ragnar Grímsson.
Anschließend findet alljährlich ein großes Straßenfest mit zahlreicher Unterhaltung (die Bilder zeigen: "Ampop"-Sänger Biggi auf der Bühne am Arnarhóll; ein Fahrgeschäft in der Lækjargata) in der Innenstadt statt.
17. Juni
Montag, 19. Juni 2006
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