Herrlicher Sonnenschein durchflutet das kleine Tal am Morgen. Als ich aufstehe, schlafen die nächtlichen Gäste noch fest. Ich genieße die angenehmen Temperaturen und den herrlichen blauen Himmel auf den Stufen vor dem Hüttchen. Mit einer leichten Fließjacke könnte ich die sonnigen 15 Grad hier ewig aushalten.
Erst gegen Mittag kann ich mich von meinem Sonnenplatz losreißen und beginne die letzte Etappe auf dieser Hochlandreise: 8 Kilometer sind es bis Hveravellir.
Am frühen Nachmittag treffe ich dort ein und muss mich erstmal wieder an die überlaufene Hütte gewöhnen. Fast zeitgleich mit mir sind zwei Touristenbusse angekommen, um sich die heißen Quellen anzusehen.
Ich beobachte das Treiben lieber aus sicherer Entfernung. Nach diesen (fast) menschenleeren vergangenen Tagen muss ich mich erst wieder an diesen Rummel gewöhnen.
Als alle wieder im Bus sitzen, kehrt etwas mehr Ruhe ein und ich kann mir von dem Hüttenwart meinen Schlafplatz zeigen lassen.
Etwas unentschlossen quartiere ich mich erst in der alten Hütte ein, werde dann aber in die größere Hütte umquartiert.
Den Nachmittag verbringe ich im HottPott der Hütte - genau das Richtige nach einer Tour.
Infos zu Hveravellir: Hveravellir ist ein geothermales Gebiet mitten im Hochland am nördlicheren Ende der Kjölur-Route. Durch die günstige Lage direkt an der Fahrstraße ist das Geothermalgebiet von Hveravellir und die dort erbauten Hütten der "klassische" Zwischenstopp für alle Kjölur-Reisende.
Nachdem die Kjölur seit einigen Jahren für alle Fahrzeugklassen geeignet ist, ist Hveravellir auch für jeden relativ einfach zu erreichen.
Thermalbad
Samstag, 24. Juni 2006
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