Blogeinträge und Kälte auf Snæfellsness
Freitag, 24. März 2006

Hoppla. Da ist wohl was schief gelaufen mit den Tagebucheinträgen. Wurden wohl irgendwie alle nicht angezeigt. Nunja, der Fehler ist nun behoben und es gibt genügend Lesestoff der vergangenen Tage nachzuholen.

Der Nebel vom vergangenen Wochenende hat sich nach ein paar Tagen verzogen und hat schön kaltem Nordwind und vereinzelten Sonnenschein Platz gemacht.
Der Büro- und Praktikantenalltag lies es zu, dass wir endlich mal wieder ein Stückchen mehr vom Land erkunden konnten. Nur das Wetter (oder die Wettervorhersage?) zeigte sich nicht sonderlich stabil. Erst war angedacht - angesichts der Vorhersage - am Montag für drei Tage nach Snæfellsness aufzubrechen. Was angesichts der Wetterlage am Montag dann doch noch schnell über den Haufen geworfen wurde und in einem weiteren Arbeitstag endete.
Dafür war für Dienstag und Mittwoch Schönwetter im Südwesten angekündigt und wir entschlossen am späten Montag uns angesichts der Vorhersage ab Dienstag für ein paar Tage in die Berge bei Hveragerði aufzubrechen.
Doch der Blick aus dem Fenster und auf die Wetterkarte am Dienstagmorgen uns dann doch wieder eher nach Snæfellsness ... endlich saßen wir dann also im Auto und fuhren - ab Akranes bei herrlichem Wetter - Richtung Halbinsel.

Lediglich die Fjorde an der Nordseite waren dick mit Nebel und Dunst verhangen und hin- und wieder zog ein Schneeschauer vorbei, aber im Großen und Ganzen sollten wir bei all unserem Sightseeing an diesem Dienstag Glück haben.
Der strenge Nordwind, der während unserer Tour heftig am Auto und an der Klamotte rüttelt, war allerdings bitterkalt. Trotz zwei dicker Mützen und mehreren Lagen winddichten Vliesstoffs war an ausgiebige Wandertouren nicht zu denken. Chill-Faktor irgendwas weit unter -20 ...
In einer einfachen, aber herrlich direkt an einer Bucht gelegenen, Schlafsackunterkunft verbrachten wir den nächtlichen Zwischenstopp.
Die Wetterlage am nächsten Tag stellte sich dann allerdings leider als deutlich schlechter heraus, als ursprünglich vorgesehen. Und so kämpften wir uns im Schritttempo - und ohne größere Zwischenstopps - durch den Schneesturm, der einem jegliche Sicht auf die Straße nahm.
Zur Belohnung erwartete uns allerdings in Reykjavík ein herrlicher Sonnentag - natürlich auch entgegen aller Wettervorhersage.

Die Fotos gibt es unter Fotoreise > Westen > Snæfellsness

Mittlerweilen ist nun auch schon wieder Freitag und ich werde mal sehen, dass ich noch ein paar Bilder hochladen kann, bevor mir hier das Internet ausgeht. Heute Nacht steht noch der Umzug unseres Firmen-Rechenzentrums an ...

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