Dass Island in einem geologisch außerordentlich bewegten Gebiet liegt, steht ja in jedem guten Reiseführer bereits im Vorwort. Vulkane und die tiefen Felsspalten und Risse, die durch das Auseinanderdriften der amerikanischen und europäischen Kontinental-Platten entstehen, werden in den kleinen Reisebüchlein oft als "lebendige" Zeugen genannt.
Als ich heute um 14:31 im nahezu fensterlosen Rechenzentrum von Hringiðan werkelte, wurde diese besondere Lage Islands inmitten auf den beiden Kontinentalplatten richtig spürbar: Ein Erdbeben erschütterte den Südwesten Islands. Im Epizentrum an der Südspitze des Kleifarvatn wurde eine Stärke von 4,6 auf der Richterskala gemessen. In Reykjavik hat es dann immer noch zu einem kurzen Rums der Stärke 4,3 gereicht.
Und nach den Reaktionen meiner Kollegen zu urteilen, war ich wohl der Einzige, der ein etwas erschrecktes Gesicht gemacht hat. Passiert ist - abgesehen von meinem erschreckten Gesichtsausdruck - jedenfalls nichts.
6-3-06 14-31
Montag, 6. März 2006
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Das Epizentrum war doch mal wieder bei Krýsuvík. Ist da irgendwas zu Bruch gegangen?
Vor ein paar Jahren waren wir sehr erstaunt, als wir Krýsuvík wiedersahen, viele der einzelnen Schlammtöpfe waren durch ein Erdbeben zu einem großen Feld zusammen geworfen worden und man kannt sich gar nicht mehr aus. Auch das kleine Cafe und die Holzsteigen zum Teil waren zerstört.
marled
Vor ein paar Jahren waren wir sehr erstaunt, als wir Krýsuvík wiedersahen, viele der einzelnen Schlammtöpfe waren durch ein Erdbeben zu einem großen Feld zusammen geworfen worden und man kannt sich gar nicht mehr aus. Auch das kleine Cafe und die Holzsteigen zum Teil waren zerstört.
marled
kommentiert von Marled [http://www.blogigo.de/island] | Dienstag, 07-03-06 14:04
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