Da geht es zu Ende das Iceland-Airwaves 2005.
Auch wenn man bei Goolge mehr Treffer für eine Kaugummimarke bekommt als für das gleichnamige Festival, täte man völlig falsch die Veranstaltung als isländisches Musikfestival abzutun. Eigentlich könnte man es auch als DAS Musikfestival isländischer Musik bezeichnen - was wiederum mehr nach Musikantenstadel und Volksmusik klingt, was es natürlich auch wieder ganz und gar nicht trifft. Der aufmerksame Leser merkt schon, dass bei diesem Festival ein bisschen die Worte fehlen ...
Insgesamt ging das Festival über 5 Tage (Mittwoch bis Sonntag, wobei am Sonntag dann nicht mehr wirklich viel los ist), an 6 Veranstaltungsorten mit weit über 100 Bands und Künstlern. Das wären die "nüchternen" Zahlen.
Am ersten Abend, als ich mehr oder weniger planlos von Gig zu Gig gehatscht bin, isses fast ein bisschen ernüchternd in die Hose gegangen. Lange Schlangen, Musik, die mir so gar nicht gefiel und ein ewiges Gelaufe ...
Ein ausgetüftelter Plan lies für die nächsten Abende garantierte dann ein gelungenes Festival.
Das Line-Up hat sich dann als schlicht hammermäßig herausgestellt. (Fast) jede Musikrichtung ist vertreten und jede Band bietet einen grandiosen, eigenartigen Hörgenuss. Und wenn dann doch mal was nicht gefällt, läuft man einfach zum nächsten Act.
Besonders empfehlenswert fand ich: "Bob Volume", "Architecture in Helsinki", "Hjálmar" (isländischer Reggae), "Daníel Ágúst" (Hammer!) und "Jeff Who?".
Lediglich am Samstag war einfach kein Reinkommen im "Nasa". Eine Warteschlange, die sich gewaschen hat. Und das bei Eiseskälte ...
Alles in allem ein wirklich absolut geniales Festival. Mir fehlen einfach die Worte ...
Aber dafür gibt's ja noch genug Locations. Fotos der Acts gibt's unter "Airwaves 2005" im Fototagebuch.
Airwaves 2005
Montag, 24. Oktober 2005
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